NEWSLETTER JANUAR 2015

Liebe Yoga-Interessierte,

herzlich willkommen im neuen Jahr, für das ich Euch Gesundheit, viel Liebe, Freude und Weiterentwicklung wünsche. An diesem Montag, den 12. Januar, beginne ich wieder mit dem Unterrichten. Ich freue mich, wenn Ihr zum Yoga kommt und Euch durch das Jahr begleiten zu dürfen.

Der nächste Yoga-Sonntag findet am 18. Januar von 11:00 bis 14:00 Uhr im yogaraum AM RICHARDPLATZ statt. Wir werden wieder Asana, Pranayama-Vorbereitungen und Pranayama üben. Die Teilnahme kostet 26,00 € (23,00 € bei Anmeldung bis zum Donnerstag). Die Anmeldung ist verbindlich. Bei Nichtteilnahme wird die Gebühr fällig, falls kein Ersatzteilnehmer gefunden werden kann.

An meinem Stundenplan hat sich nichts verändert, und darüber hinaus biete ich weiterhin Akupressur-Behandlungen an, um das Energie-System wieder in Balance zu bringen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Während meines Urlaubes habe ich mir u.a. einige Mitschnitte von Vorträgen von Vera Birkenbihl (Motivationstrainerin und Sachbuchautorin, * 1946 - † 2011) auf Youtube angesehen, die ich sehr unterhaltsam und lehrreich fand. Am meisten hat mich eine Episode angesprochen (ich kann Euch leider die Quelle nicht mehr angeben) bei der sie von einer Mutter berichtet, die ihrem Kind eine Standpauke hält, dass es nicht lügen darf. Während sie noch predigt, klingelt es. Sie sieht, dass es eine Nachbarin ist und schickt ihr Kind zur Tür, um der Nachbarin sagen zu lassen, sie wäre nicht zu Hause. Danach fährt sie mit ihrer Standpauke fort. Die Erklärung für dieses Verhalten ist, dass es zwei Arten von Lernen gibt, zum einen das Lernen durch Worte etc. (das in der Regel bewusst ist) und zum anderen das Lernen durch Imitation (das in der Regel unbewusst ist). Die verschiedenen Inhalte werden in unterschiedlichen Regionen des Gehirns abgespeichert, weshalb der Mutter der Widerspruch überhaupt nicht auffällt.

Als ich das gehört habe, fielen mir schlagartig mehrere Erlebnisse ein, die ich nie begriffen hatte, aber mit diesem Modell zum ersten Mal nachvollziehen konnte. Und natürlich konnte ich mir auch einige eigene Widersprüche erklären, z.B. den Anspruch nett und freundlich zu meinen Mitmenschen zu sein und manchmal trotzdem ungeduldig oder verärgert zu reagieren. Also noch ein weites Feld, das zu bearbeiten ist. Aber auch hier gilt, wie im Yoga überhaupt: Der Weg ist das Ziel. Und auch wenn wir es manchmal aus den Augen verlieren können wir uns immer wieder neu ausrichten und korrigieren.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen freundlichen und zielstrebigen Jahresbeginn.

Herzliche Grüße

Josef

P.S. Sehr gefreut habe ich mich über den Artikel "Geheime Botschaften?" im Mietermagazin 12/2014

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