NEWSLETTER MAI 2009

Liebe Yoga-Interessierte,

die Punkte in meinem heutigen Newsletter sind:


1. Yoga am 1. Mai und Christi Himmelfahrt
2. Geänderte Anfangszeit am Freitag um 16:15 Uhr
3. Yoga-Sonntag
4. Stimm-Klang-Meditation
5. Unterrichtsausfall vom 12. bis 14. Mai in Neukölln
6. Stundenplan
7. Positivliste

YOGA AM 1. MAI UND CHRISTI HIMMELFAHRT

Am Freitag, den 1. Mai und an Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 21. Mai), werde ich im yogazentrum akazienhof jeweils um 18:15 Uhr eine Gruppe für alle unterrichten.

GEÄNDERTE ANFANGSZEIT AM FREITAG UM 16:15 UHR

ACHTUNG: Die erste Gruppe am Freitag beginnt (ab 8. Mai) bereits um 16:15 Uhr und dauert wie bisher bis 17:45 Uhr. Gleichzeitig habe ich das Niveau wieder als Anfängergruppe eingestuft.

YOGA-SONNTAG

Der nächste Yoga-Sonntag findet am 3. Mai im yogaraum AM RICHARDPLATZ statt und beginnt bereits um 11:00 Uhr! Wir werden von 11:00 bis 14:00 Uhr Asana, Pranayama-Vorbereitung und Pranayama üben. Die Teilnahme kostet 21,- Euro. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich! (Der übernächste Yoga-Sonntag findet am 7. Juni statt).

Der Atem ist (neben dem Kreislauf) unser primäres Lebenssystem. Ohne Atmung würden wir innerhalb von Minuten ersticken, während wir Tage ohne Trinken und sogar Wochen ohne Nahrungsaufnahme überleben können. Gleichzeitig bildet der Atem die Verbindungsstelle zwischen Bewußtem und Unbewußtem. Denn der Atem funktioniert sowohl willkürlich (wir können tief oder flach, schnell oder langsam, ruhig oder unruhig atmen und sogar die Luft anhalten) als auch unwillkürlich (wir atmen, auch wenn wir nicht daran denken, im Schlaf und sogar im Falle einer Ohnmacht oder Bewußtlosigkeit).

Beim Pranayama werden wir durch die Konzentration auf den Atem für diesen sensibilisiert und erfahren unsere erlernten Atemmuster. Wir erleben, wie sich die Ein- und Ausatmung ohne Anstrengung vertiefen läßt und wie der Atem gleichmäßiger und ruhiger fließt. Wir entdecken die Abweichungen unseres Atems in der rechten und linken Körperseite und versuchen diese zu verringern. Wir werden empfindsam für die Unterschiede in den einzelnen Phasen der Ein- und Ausatmung und entdecken wie kurze Unterbrechungen im Atemgeschehen dieses noch weiter intensiviert. Atemtechniken, mit bewußtem Anhalten des Atems, führen zu einer besseren Verteilung der aufgenommenen Lebensenergie und einer vermehrten Ausatmung von verbrauchten und giftigen Stoffen.

Da der Atem eine Brücke zwischen bewußten und unbewußten Bereichen unseres Gehirns bildet, ermöglicht er auch, daß verdrängte Inhalte unseres Gedächtnisses wieder ins Bewußtsein treten und integriert werden können.

Deshalb bildet Pranayama (nach den Asana) eine weitere Stufe im Yoga, das zu mehr Selbsterkenntnis und Ganzheitlichkeit führt und den Grund der Seele berührt.

STIMM-KLANG-MEDITATION

Die nächste Stimm-Klang-Meditation biete ich am Samstag, den 16. Mai von 12:30 bis 13:30 Uhr im yogazentrum akazienhof an. Die Teilnahme kostet 8,00 Euro (Ermäßigung möglich) und für Kinder 1,00 Euro.

Jeder Körper ist auch ein Klanginstrument. Und so wie jedes Instrument seinen eigenen Klang hat, so hat auch jeder von uns seine eigene Klangfarbe. Deshalb können wir bekannte Menschen an der Stimme erkennen und auch bei unbekannten Menschen erahnen, in welcher Stimmung sie sich befinden.

Mit der Stimm-Klang-Meditation werden wir mit einfachen Übungen unseren Klangkörper erspüren und zum Schwingen bringen.

Es geht dabei weder um eine Singstimme, noch um richtige oder falsche Töne, Takt oder Rhythmus. Es geht nur um unseren eigenen Ton, der zusammen mit den Tönen der Anderen erklingt, das Herz öffnet, uns mit Freude erfüllt und stimmiger werden läßt.

Deshalb sind auch Kinder und in ihrer Bewegung eingeschränkte Menschen willkommen.

UNTERRICHTSAUSFALL VOM 12. BIS 14. MAI IN NEUKÖLLN

BITTE BEACHTET, daß in der 20. Woche, vom 12. bis 14. Mai, der Unterricht im yogaraum AM RICHARDPLATZ ausfällt. Über die Möglichkeit am Unterricht im yogazentrum akazienhof teilzunehmen, informiere ich gerne persönlich.

STUNDENPLAN

Mein Stundenplan sieht ab Mai folgendermaßen aus:

Montag

18:15 - 19:45 Uhr

Anfänger

12,- Euro

yogazentrum akazienhof

Montag

20:15 - 21:45 Uhr

sanft/regenerativ

12,- Euro

yogazentrum akazienhof

Dienstag

20:15 - 21:45 Uhr

Anfänger

11,- Euro

yogaraum AM RICHARDPLATZ

Mittwoch

18:15 - 19:45 Uhr

Mittelstufe

11,- Euro

yogaraum AM RICHARDPLATZ

Mittwoch

20:15 - 21:45 Uhr

Anfänger

11,- Euro

yogaraum AM RICHARDPLATZ

Donnerstag

17:15 - 18:45 Uhr

Anfänger

11,- Euro

yogaraum AM RICHARDPLATZ

Donnerstag

20:15 - 21:45 Uhr

Anfänger

12,- Euro

yogazentrum akazienhof

Freitag

16:15 - 17:45 Uhr

Anfänger

12,- Euro

yogazentrum akazienhof

Freitag

18:15 - 19:45 Uhr

Anfänger

12,- Euro

yogazentrum akazienhof

POSITIVLISTE

Während wir andere Menschen sehr leicht bewerten und beurteilen, benutzen wir andererseits Sätze wie "Ich kann nicht aus meiner Haut" oder "Ich kann nicht über meinen Schatten springen", um auszudrücken, daß wir uns nur sehr schwer verändern können. Eine Möglichkeit, um unsere Einstellungen und Grundsätze zu verändern, hatte ich mit "The Work" in meinem vorletzten Newsletter vorgestellt. Eine andere, die gleichzeitig zu einem bewußteren Erleben des Tagesverlaufes führt, eine Positivliste führen, möchte ich Euch heute kurz beschreiben.

Nehmt dafür ein kleines Blatt Papier, schreibt "Positivliste" darüber und schreibt stichwortartig auf, was Ihr heute Positives erlebt habt. Nehmt jedesmal, wenn Ihr einen Tagesabschnitt beendet und einen neuen beginnt (z.B. wenn Ihr zur Arbeit kommt, vor der Mittagspause, vorm Feierabend, vorm Zubettgehen) die Liste und tragt Eure positiven Erlebnisse ein. Versucht nicht, die Übung nur in Gedanken auszuführen, denn auch hier ist das Niederschreiben der Stichworte der entscheidende Schritt.

Vielleicht wird Euch anfangs nicht sehr viel einfallen. Haltet trotzdem das wenige fest, das Euch im vergangenen Tagesabschnitt an Positivem begegnet ist. Und wenn Euch nichts einfällt, schreibt die Dinge auf, die Ihr für selbstverständlich haltet, die dies aber keineswegs sind (z.B. daß Ihr gesund seid, Eure Sinne und Euer Gedächtnis funktionieren, Ihr Freunde und Verwandte, Trinkwasser, Essen, Wohnung, Heizung, Dusche, Kleidung, Medien, Verkehrsmittel habt usw. usf.).

Lest die Liste am nächsten Tag durch und beginnt dann eine neue Liste. Wenn Ihr die Positivliste führt, werdet Ihr mit der Zeit merken, daß Euch immer mehr positive Dinge einfallen. Irgendwann könnt Ihr sogar Dinge positiv bewerten, die Euch bisher eher gleichgültig waren.

Und wahrscheinlich kommt Ihr nach ein paar Tagen oder Wochen an den Punkt, daß Ihr sogar Dinge positiv bewertet, die Ihr zuvor negativ eingeschätzt hattet. Vielleicht erinnert Euch die Schlange an der Kasse daran, daß Ihr Euch aufrichten sollt oder einmal wieder tief und ruhig durchatmen. Vielleicht lenkt ein rücksichtsloser Verkehrsteilnehmer Eure Aufmerksamkeit wieder auf die Fahrsituation und verhindert so einen Unfall. Tragödien und Traumata sollen uns vielleicht an unsere Verletzlichkeit und Vergänglichkeit erinnern und uns zu einem bewußten Leben ermahnen.

Auch wenn diese Interpretationen für einige vielleicht sehr weit hergeholt sind, wer sagt uns, daß sie unwahrer sind als irgendeine andere Geschichte?

Und wenn Ihr die Positivliste eine Weile führt, werdet Ihr vermutlich feststellen, daß Ihr in einer anderen Haut steckt und über Euren Schatten gesprungen seid - ohne dies bemerkt zu haben.

In diesem Sinne wünsch ich Euch einen positiven Mai.

Herzliche Grüße

Josef

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