NEWSLETTER MÄRZ 2009

Liebe Yoga-Interessierte,

die Punkte in meinem heutigen Newsletter sind:

1. Yoga-Sonntag
2. Stundenplan
3. Schulterstand
4. Ängste, Zweifel und Widerstände
5. Selbsterkenntnis

YOGA-SONNTAG

Der nächste Yoga-Sonntag findet am 1. März im yogaraum AM RICHARDPLATZ statt (der übernächste am 5. April). Wir werden wieder von 14:00 bis 17:00 Uhr Asana, Pranayama-Vorbereitung und Pranayama üben. Die Teilnahme kostet 21,- Euro. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich!

STUNDENPLAN

Mein Stundenplan sieht folgendermaßen aus:

Montag

18:15 - 19:45 Uhr

Anfänger

12,- Euro

yogazentrum akazienhof

Montag

20:15 - 21:45 Uhr

sanft/regenerativ

12,- Euro

yogazentrum akazienhof

Dienstag

20:15 - 21:45 Uhr

Anfänger

11,- Euro

yogaraum AM RICHARDPLATZ

Mittwoch

18:15 - 19:45 Uhr

Mittelstufe

11,- Euro

yogaraum AM RICHARDPLATZ

Mittwoch

20:15 - 21:45 Uhr

Anfänger

11,- Euro

yogaraum AM RICHARDPLATZ

Donnerstag

17:15 - 18:45 Uhr

Anfänger

11,- Euro

yogaraum AM RICHARDPLATZ

Donnerstag

20:15 - 21:45 Uhr

Anfänger

12,- Euro

yogazentrum akazienhof

Freitag

16:30 - 17:45 Uhr

sanft/regenerativ

11,- Euro

yogazentrum akazienhof

Freitag

18:15 - 19:45 Uhr

Anfänger

12,- Euro

yogazentrum akazienhof

SCHULTERSTAND

Auf 2 Fragen, die nach meinem letzten Newsletter zum Aufbau im Schulterstand gestellt wurden, möchte ich kurz eingehen:

Warum können wir die Matte nicht als Unterlage für den Kopf benutzen? Wenn Ihr mit Halasana beginnt oder länger im Schulterstand steht, dehnt sich der Nacken. Auf der Decke kann der Kopf weiter rutschen, während die Matte diese Bewegung behindert.

Warum ist es besser die Matte zurückzuschlagen, als über die Decken zu legen? Die Matte soll den Oberarmen Halt geben (die auf den Decken leichter auseinanderrutschen würden). Wenn die Matte zurückgefaltet wird, bildet sie eine kleine Abstufung, so daß die Oberarme zusätzlichen Halt finden.

ÄNGSTE, ZWEIFEL und WIDERSTÄNDE

Wenn wir mit dem Yoga beginnen und wann immer wir eine neue Stufe im Yoga erreichen, ist das auch mit Ängsten, Zweifeln und Widerständen verbunden. Wir betreten Neuland, machen uns auf einen Weg, von dem wir nicht wissen, wohin er uns führt und was er uns bringen wird. Genau genommen, wissen wir das natürlich auch nicht, wenn wir in unseren alten Strukturen verharren. Aber wir bilden uns ein, daß wir unser Leben dann unter Kontrolle hätten. Und wir sind nicht mit dem Unbekannten und Neuen konfrontiert.

Was also tun? Ich kann Euch weder zu blindem Vertrauen noch zu strikter Abwehr raten. Aber wenn Ihr sowohl Eurem Kritiker Gehör als auch Eurem Entdecker Freiraum schenkt, seid Ihr auf dem richtigen Weg.

Wir entscheiden im Yoga immer selbst, wie intensiv wir arbeiten, wie weit wir dehnen, wie lange wir unangenehme Gefühle aushalten u.s.w. Manchmal ist die Energie des Lehrers oder der Gruppe hilfreich, um uns ein Stück näher an unsere Grenze gehen zu lassen. Aber wir können nie etwas erzwingen. Wir können üben und uns bemühen, aber ob wir eine Stellung erlernen, ein Detail erkennen, eine neue Stufe erreichen, unterliegt nicht unserem Willen, sondern ist immer ein Geschenk, das wir erhalten.

Und so sind auch unsere Ängste, Zweifel und Widerstände ein Geschenk, denn sie ermöglichen uns, jedes Mal neu zu entscheiden, ob und wie schnell wir weiter gehen möchten, ob wir zunächst an dieser Stelle bleiben oder vielleicht auch wieder ein Stück zurück gehen möchten.

Aber was auch immer passiert, welche Gefühle auftauchen oder Erinnerungen wieder ins Bewußtsein kommen, wir können uns darauf verlassen, daß wir sie bewältigen und verarbeiten können und daß jede Krise, die wir durchleben, letztlich eine heilsame Wirkung hat und uns wachsen läßt.

SELBSTERKENNTNIS

Mit sehr vielen Ängsten, Zweifeln und Widerständen ist es auch verbunden, wenn wir erkennen, daß die Dinge, die wir bei anderen ablehnen und die uns wütend machen, in uns selbst vorhanden sind. Oder wenn wir begreifen, daß unsere Grundsätze und Überzeugungen uns nicht nur Sicherheit geben, sondern gleichzeitig Ketten sind, die uns gefangen halten.

Eine Methode, mit der wir uns selbst erkennen können, ist "The Work". Falls Ihr es ausprobieren möchtet, könnt Ihr Euch 2 Arbeitsblätter: "Urteile über Deinen Nächsten" und "Untersuche Deine Überzeugungen" herunterladen und ausfüllen.

Es gibt nur 2 Dinge, die Ihr dabei beachten solltet:

- Schreibt Eure Gedanken auf, denn wenn Ihr versucht die Aufgabe in Gedanken zu lösen, funktioniert es nicht (unser Denken ist so schnell, daß es uns austrickst).

- Versucht beim Schreiben Euch nicht zu zensieren oder gerecht zu sein, denn so könnt Ihr Euch nicht auf die Schliche kommen.

In diesem Sinne wünsch ich Euch einen erkenntnisreichen März.

Herzliche Grüße

Josef

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